Goldener Ski für Olympiateilnehmerin Luisa Klapprott
- Abteilung Ski Alpin
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Aktualisiert: vor 9 Stunden
Im Rahmen des Starkbierfestes beim Hirzinger der Musikkapelle Riedering & Söllhuben am Freitag, den 7. März 2026, wurde die für den WSV Samerberg startende Skicrosserin Luisa Klapprott für ihre Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina geehrt. Die Ehrung nahmen der 1. Bürgermeister der Gemeinde Riedering, Christoph Vordermaier, sowie der Vorstand der Alpinabteilung des WSV Samerberg, Sebastian Maier, gemeinsam vor.

Bürgermeister Vordermaier betonte in seiner Ansprache, dass es etwas ganz Besonderes sei, wenn eine Sportlerin aus der Gemeinde den Sprung bis zu den Olympischen Spielen schaffe. „Es macht uns als Gemeinde sehr stolz, eine Olympiateilnehmerin in unseren Reihen zu haben“, so Vordermaier. Als Anerkennung überreichte er Luisa einen Blumenstrauß sowie eine Flasche mit „hochprozentigerem Skiwasser“. Im Anschluss an die Ehrung durfte sie sich außerdem in das Goldene Buch der Gemeinde Riedering eintragen.
Auch der WSV Samerberg ließ es sich nicht nehmen, seine erfolgreiche Athletin zu würdigen. In seiner Rede blickte Abteilungsvorstand Sebastian Maier auf Luisas lange Verbindung zum Verein zurück. Die Skicrosserin mit Anfängen im Alpinen Rennsport, geboren am 1. Februar 2002, ist bereits seit dem 25. Februar 2006 Mitglied in der Alpinabteilung des WSV Samerberg – also seit rund 20 Jahren Teil des Vereins.
„Der WSV Samerberg hat schon viele gute Skifahrer hervorgebracht – aber Olympiateilnehmerinnen haben wir nicht jeden Tag“, so Maier. Nach Paul Eckert, der 2018 mit Weltcupsieg und Olympiateilnahme für Aufsehen sorgte, stellt Luisa Klapprott nun die zweite Olympiateilnehmerin aus den Reihen des Vereins dar.

Mit einem Augenzwinkern erinnerte Maier auch an Luisas Anfänge im Nachwuchsbereich. Schon früh fiel sie durch ihre körperliche Präsenz auf – groß, robust, unerschrocken und im Training manchmal ein wenig „steif“, wie es damals scherzhaft hieß. Auch an der Motivation im Training musste gelegentlich gearbeitet werden. So berichteten ehemalige Trainer, dass im Training des Öfteren Luisas Mama Anke direkt hinter ihr herfuhr und sie lautstark anfeuerte, um noch etwas mehr Tempo zwischen den Toren zu machen.
Umso bemerkenswerter war jedoch immer eines: Am Renntag zeigte sich Luisa regelmäßig von ihrer besten Seite. Während es im Training manchmal noch etwas gemächlicher zuging, verwandelte sie sich im Wettkampf zur „Rennmaschine“ – und stand im Kinder- und Jugendbereich fast immer ganz oben auf dem Podest. Ihr legendärer Kommentar nach den Rennen lautete dann meist: „Aber ich hab gewonnen.“
Ein besonderer Dank galt in der Rede auch Luisas Eltern Anke und Guntram Klapprott. Skirennsport ist ein äußerst zeitintensiver Sport, der nur mit großem Engagement der Familien möglich ist. Über viele Jahre hinweg unterstützten sie ihre Tochter bei Training und Rennen mit großem Einsatz. Gleichzeitig standen und stehen sie auch dem WSV Samerberg stets verlässlich zur Seite und packen mit an, wenn im Verein Hilfe gebraucht wird.
Den Höhepunkt der Ehrung bildete schließlich die Übergabe einer ganz besonderen Auszeichnung: Sebastian „Basti“ Maier überreichte Luisa Klapprott den erstmals in der Vereinsgeschichte vergebenen „Goldenen Ski“ des WSV Samerberg, versehen mit den Unterschriften zahlreicher Vereinsmitglieder.

Der Goldene Ski steht dabei nicht nur für die bisherigen sportlichen Erfolge, sondern auch für die Zukunft. Schließlich stehen bereits die nächsten Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen am Horizont.
Sollte Luisa auch dort wieder an den Start gehen, stellte Maier augenzwinkernd in Aussicht, werde es von Seiten des WSV Samerberg selbstverständlich erneut eine Ehrung geben – dann mit dem zweiten Goldenen Ski, „weil man bekanntlich mit einem Ski noch nie besonders gut gefahren ist“.
Zum Abschluss betonte Maier, dass Luisa Klapprott nicht nur eine erfolgreiche Sportlerin sei, sondern auch ein wichtiges Vorbild für viele junge Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler am Samerberg.
„Wir sind einfach stolz, dass dein Weg bei uns angefangen hat.“
Ein herzliches Vergelt’s Gott auch an die Gemeinde Riedering und Bürgermeister Christoph Vordermaier, dass wir uns als WSV Samerberg an der Ehrung für Luisa beteiligen und diesen besonderen Moment gemeinsam gestalten durften.



















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